Entspannung mit und ohne Gedankenkarussell???

Du bist recht neu in der Welt der Entspannung und hoch motiviert. Wie die meisten Menschen willst Du es vielleicht mal mit Meditation probieren. Du hast viel davon gehört und alle sind irgendwie begeistert.

Damit alles passt, hast Du Dir vielleicht 5 verschiedene Meditationen besorgt, ein Meditationskissen natürlich auch und vielleicht auch noch einen Relax-Anzug wegen der Gemütlichkeit. Prima. Dann kanns ja losgehen. Wahrscheinlich nimmst Du erstmal eine/Deine Meditationshaltung ein, die irgendwer Dir empfohlen hat und legst los. Um genau zu sein, tust Du nix - außer konzentriert zu warten, dass die Gedanken verschwinden. 

Weil „die anderen“ erzählen ja, wie gut das tut und wie schön das ist, wenn mal Stille im Kopf herrscht. Und weil es bei DENEN funktioniert, sollte es auch bei Dir funktionieren. Das wäre ja gelacht!

Du sitzt also da, unbewusst dem Leistungsdruck verfallen, das auch können zu müssen und nicht versagen zu dürfen. Am besten soll es noch schneller und leichter funktionieren als bei den anderen.

Du hast ja schließlich wenig Zeit zum entspannen. Da soll das schon flott gehen und nachhaltig sein.

Prima! Damit hast Du den Boden zu noch hartnäckigeren Gedanken, noch langsamerem Entspannen und noch größerem Erfolgsdefizit gelegt.

Die Gedanken stürmen immer doller auf Dich ein. Du lässt Dich immer mehr aus der Ruhe bringen und kommst endlich zu der Überzeugung: Das ist nix für mich. Die Gedanken nerven mich und ich kann sie einfach nicht loswerden. Du bist in genau die Falle getappt, die Dich erst hier her gebracht hat… Höher, schneller, weiter, keine Zeit

 

Die gute Nachricht: Du kannst es lernen, die Gedanken stiller werden zu lassen und im besten Fall sie auszublenden und ganz bei Dir zu sein

Die schlechte Nachricht: Es dauert. Und zwar genau so lange, wie es eben dauert. (Sich mit anderen vergleichen bringt gar nichts, außer weiteren Stress)

Entspannungstechniken sind keine schnelle Wunderwaffe. Wenn Du dauerhaften Erfolg anstrebst, musst Du sie erlernen, so wie Du eine Sportart erlernst – und dann dabei bleiben. Je nach persönlichem Zustand und “Loslass-Fähigkeit” dauert es vielleicht 3 Monate, bis man auch im Alltag effektive Erfolge bemerken kann.

 

Entspannung ist genau wie Anspannung als Programm in unserem Körper verankert.

Durch unsere schnelllebige Zeit, kommen immer mehr Menschen in einen dauerhaft angespannten Zustand und oft erst, wenn sich die ersten gesundheitlichen Schäden manifestieren, begibt man sich auf die Suche nach schneller Entspannung für zwischendurch, so lange, bis man erkennt, dass auch das nicht viel bringt.

Natürlich gibt es diese kleinen Dinge für den Moment. Aber sie sind tatsächlich nur für den Augenblick. Um nachhaltig zu entspannen und den gesunden Zustand in den Körper zurückzubringen, ist es erforderlich, Gehirn und Körper wieder auf Entspannung zu programmieren. Und das funktioniert nur mit Regelmäßigkeit.

Bedenke, dass es viele Jahre gedauert hat, bis Dein Körper genügend Signale geschickt hat, damit Du ihn wahrnimmst. Das zu revidieren, erfordert ein bißchen Ausdauer und Geduld.

So ist es auch mit den Gedanken.

Wenn Du mit einer Entspannungs-Technik beginnst, und endlich endlich einmal Ruhe suchst, nehmen die Gedanken die Chance wahr, ebenfalls endlich einmal bewusst wahrgenommen zu werden. Sie suchen Dich heim und kommen in Scharen.

Das ist gerade am Anfang natürlich kontraproduktiv. Aber: Entspannung hat ganz viel mit Achtsamkeit zu tun. Aufmerksamkeit auf mich selber, auf die Vorgänge in mir, auf das Beschäftigen mit meinen Gedanken und Symptomen.

Also wenn Dich die Gedanken überrollen:

Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen. Heiße sie willkommen, egal wie schwer das ist. Bedanke Dich bei ihnen, dass sie Dir etwas sagen wollen. Und dann sortiere sie in gedankliche Schachteln:

Danke Du lieber Gedanke. Jetzt gerade brauche ich Dich nicht, ich sortiere Dich in die Schachtel für die nächste Woche, den nächsten Tag, gestern oder das nächste Jahr. Damit stelle ich sicher, dass ich Dich nicht vergesse, auch wenn ich Dich im Moment gerade nicht brauche. Danke für Dein Verständnis.

Und dann wende Dich wieder dem zu, was Du gerade an Entspannung ausübst. Meist ist es hilfreich, den Atem zu beobachten oder zu zählen, um sich wieder auf eine Sache zu besinnen.

Sei liebevoll mit Dir und erkenne an, dass am Anfang in der Ruhe alles raus will, was Du jahrelang in Dir eingesperrt hast. Mit der Zeit wird dieser Strom ruhiger werden und Du wirst immer schneller Stille in Deinem Kopf fühlen.

Ich weiß, dass Du lieber eine schnelle Lösung hättest, aber Du und Dein Körper brauchen Zeit.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und würde mich freuen, wenn Du mir von Deinen Gedanken dazu und von Deinen Erfolgen berichtest!

 Lass es Dir gut gehen!

 

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Karin BillKommentieren