Aktiv-Passive Mittagspause

Aktiv-Passive Mittagspause?

 

Wahrscheinlich denkst Du jetzt: Die hat ne Klatsche, wie soll das denn gehen? Entweder bin ich aktiv oder passiv!

 

Hier das Statement des Tages: Du kannst beides. Nichts tun wird im Allgemeinen als passiv angesehen. Aber ist Nichts tun tatsächlich immer passiv? Oder kann ich auch aktiv Nichts tun?

 

Ich finde: Ja, ich kann.

 Vor allem, wenn ich vor der Mittagspause schon so aussehe:

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Ich kann aktiv entscheiden, in meiner Mittagspause Nichts zu tun, oder wie der kleine Yogi sagt: Ich bin nicht faul. Ich bin hochgradig motiviert, nichts anderes zu tun, als aufzutanken.

Und das geht nun einmal nur, indem ich mir Zeit für mich schaffe, in der ich mich erhole und zurück zu mir finde.

Da, wo ich arbeite, gibt es nicht so viele Möglichkeiten für 30 Minuten Pause. Ich kann wählen zwischen Kantine, Spaziergang um die Fertigungshallen im 'wunderbaren Ambiente' oder auftanken, in Form von Malen, Lesen, Musik hören, Meditieren, unauffälliges Yoga oder die Stille hören.

 

Ich entscheide mich meist für Stille hören.

Das hilft mir am besten beim Auftanken, gefolgt von Musik hören.

Musik hören kannst Du auch alleine. Also möchte ich Dir von der Stille-Übung erzählen. Vielleicht lernst Du sie auch zu mögen und kannst sie für Dich nutzen.

 

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Wie geht die Übung also?

 

Ich fahre meinen höhenverstellbaren Schreibtisch hoch, lege die Füße auf den Rollcontainer, stelle die Rückenlehne meines Schreibtischstuhls nach hinten und nehme meine bequeme Liegehaltung ein :-)

 

Dann denke ich an die Frage: Hörst Du die Stille? Und ich denke an den stillen Punkt in mir.

 

Und bevor Du jetzt abwinkst: Jeder hat diesen Punkt in sich. Auch Du. Du musst ihn nur finden.

Mach einfach die Augen zu, denke an Stille und spüre in Dich hinein. Dann kannst Du den Punkt einigermaßen leicht finden. Er kann überall sein. Das ist ganz individuell.

 

Wenn Du ihn hast, betrachte ihn und lass ihn wirken. Mit ein bißchen Übung wird es immer leichter und irgendwann kannst Du den Punkt ausdehnen - im Körper und auch darüber hinaus.

Für mich ist es dann so, als ob mein Körper und mein Geist von Watte eingehüllt sind, die mir Schutz vor dem Außen gibt. Das geht so weit, dass ich die lärmenden und lachenden Kollegen so sehr ausblenden kann, dass ich aufpassen muss, nicht einzuschlafen in meinen 30 Minuten Pause.

 

Vielleicht hilft Dir auch die Vorstellung, von einer Art Milchglas eingehüllt zu sein, und Deine Umwelt nur vage wahrnehmen zu können.

Da musst Du ein bißchen spielen und ausprobieren, aber wenn Du den Dreh raus hast, kannst Du innerhalb kürzester Zeit völlig abschalten.

Und dann siehst Du nach der Mittagspause vielleicht so oder besser aus :-)


 

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Wenn Du Fragen oder Anmerkungen hast, melde Dich gerne bei mir. Ich freue mich, wenn ich Dir helfen kann.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren. 

 

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